Aktuelles aus der Heikendörper Speeldeel

Verschnaufpause bis zum nächsten Stück…

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Am 29. April fiel der letzte Vorhang für unser Stück „Verleeft, verlööft, verloorn!“. Nun gehen wir in die Pause.

Wir danken unserem treuen Publikum dafür, dass es uns wieder mal eine erfolgreiche Aufführungszeit beschert hat. Nach den Sommerferien wollen wir mit den Proben für unser nächstes Stück beginnen. In der Vorweihnachtszeit soll wieder eine Geschichte für Klein und Groß in hochdeutscher Sprache auf die Bühne gebracht werden. Diese wird derzeit noch ausgesucht.

Wir hoffen, alle gesund und heiter in einigen Monaten wieder in unserem Theater begrüßen zu können.

Bis dahin wünschen wir allen eine gute Zeit und einen hoffentlich schönen Sommer!

 

Besuch aus Kanada und den USA

Am 30. Mai bekam die Heikendörper Speeldeel Besuch von den Sprachwissenschaftlern Björn Köhnlein von der Ohio State University in Columbus, USA, und Professor Tom Perry aus Kanada. Im Rahmen ihrer Forschungstätigkeit interessieren sie sich für die plattdeutsche Sprache und insbesondere für das Plattdeutsch, das in der Gemeinde Heikendorf gesprochen wird. Inspiriert wurden sie durch eine sprachwissenschaftliche Arbeit über den Heikendorfer Dialekt im Plattdeutschen aus dem Jahre 1983.

Den sieben Probanden wurden einfache kurze Sätze in Hochdeutsch auf einem Laptop angezeigt, welche sie in Einzelinterviews in „ihrem“ Plattdeutsch aussprechen mussten. Nun warten alle gespannt auf das Ergebnis, dessen Auswertung allerdings einige Monate in Anspruch nehmen wird.

Die wissenschaftliche Arbeit unterstützen: Antje Schleert, Traute Ridder, Jutta Hanke, Karin Spitz, Nils Rasmussen-Bonne, Harald Voigt und Marc Wiens.

Am Tag zuvor führten die beiden Wissenschaftlicher dieselben Aufnahmen mit vier Mitgliedern der Neuheikendorfer Knochenbruchgilde durch.